CDU-Landtagsabgeordneter Michael Reul
Besuchen Sie uns auf http://www.michaelreul.info

DRUCK STARTEN


Neuigkeiten
08.06.2017, 08:30 Uhr
CDU-Kreistagsfraktion hofft auf baldigen Einstieg in das Nachmittagsprogramm des Landes

„In der vergangenen Sitzung im Mai hat der Kreistag endlich den Weg für die Umsetzung des Paktes für den Nachmittag im Main-Kinzig-Kreis freigemacht und einem CDU-Antrag zugestimmt, in dem es darum ging, das Ganztagsangebot an Grundschulen des Kreises auszubauen. Das ist ein voller Erfolg und eine wirklich gute Nachricht für die Eltern im Main-Kinzig-Kreis“, erklärt der Landtagsabgeordnete und CDU-Fraktionsvorsitzende im Kreistag Michael Reul.

Der Pakt für den Nachmittag ist eine Initiative des Landes Hessen, der sich mittlerweile rund zwei Drittel der hessischen Schulträger angeschlossen haben. Ermöglicht werden solle mit dem Pakt eine flächendeckende und bedarfsgerechte Nachmittagsbetreuung von 07:30 Uhr bis 17:00 Uhr an Grundschulen in ganz Hessen. Das Land übernimmt dabei die Kosten für die Betreuungszeit zwischen 07:30 Uhr und 14:30 Uhr, der kommunale Schulträger für den Zeitraum von 14:30 Uhr bis 17:00 Uhr.

Wie die bildungspolitische Grundausrichtung der CDU fuße auch das Modell des Paktes für den Nachmittag auf dem Grundsatz der Freiwilligkeit. Dies sei auch ein Grund, weshalb das Modell innerhalb kürzester Zeit eine so große Anziehungskraft bei den Schulen und Kommunen entfaltet habe. „Es geht uns nicht darum, den Eltern eine verpflichtende Ganztagsschule ohne Wahloption aufzudrängen, sondern ihnen ein flexibles Angebot für die Nachmittagsbetreuung ihrer Kinder zu machen. So können Eltern künftig die Betreuung ihrer Kinder an Grundschulen individuell an die eigenen Anforderungen anpassen. Viele Eltern würden ganz sicher davon profitieren, wenn im Kreisgebiet in Zukunft an den Grundschulen eine Betreuung bis 17 Uhr gewährleistet wird“, so Reul.

Mit dem Beschluss des Kreistages habe der zuständige Kreisdezernent nun den Auftrag erhalten, möglichst schnell den Bedarf an den in Frage kommenden Grundschulen im Main-Kinzig-Kreis abzufragen.

„Bereits an den Schulen bestehende Angebote zur Nachmittagsbetreuung können dabei in die Kooperationsvereinbarung integriert werden, sodass auch existierende Konzepte in das neue Modell überführt und qualitativ aufgewertet werden können“, so Reul. 

Das Ziel sei es nun, dass der Main-Kinzig-Kreis möglichst bald beim Land Hessen das Interesse bekundet, in den Pakt für den Nachmittag einzusteigen, so dass die flexibleren und bedarfsgerechten Betreuungszeiten auch so bald wie möglich bei den Eltern im Kreis ankommen.